Donnerstag, 29. April 2010

Aotearoa

. "Land der großen
. . weißen Wolke"
wie es von den Maori
genannt wird, liegt von
Bangkok aus nur halb
so weit entfernt wie von Deutschland aus und trotzdem haben wir noch 11 Std. gebraucht, bis wir in Auckland schließlich ankamen.
Auf dem Programm standen
sowohl die Nord- als auch die
Südinsel und damit sollten gut
5.500km Fahrspass neben un-
zähligen Natureindrücken zu-
sammen kommen. Selbstver-
ständlich durfte dabei auch die
Kultur der Ureinwohner nicht zu kurz kommen. Die traditionellen Riten der Maori & ihre Bauten lernten wir bei einer Show kennen.
Neuseeland ist immer Bewegung, alle paar Tage ereignet sich ir-
gendwo auf den Inseln ein Erdbeben - auch als wir dort waren, nur
haben wir es nicht bemerkt. An anderen Stellen blubbert die Erde
oder läßt Wasser in Fontänen herausschießen. All das verbunden
mit einem zum Teil unwirklichen Farbenspiel der Natur. schöööön!
Mit eines der Highlights waren die Tiererlebnisse. Dabei konnten
weder Robben, Tölpel noch Albatrosse dem Schauspiel der Delfine
und den majestätischen Walen den Rang ablaufen - einfach genial ;-)

Ein nicht unwesentlicher Teil unserer Reise war natürlich quer
durchs Land den Weingütern gewidmet - Sauvignon Blanc war auf
der Nordinsel unser Favorit,
während wir uns auf der Süd-
insel für Pinot Noir begeistern
konnten. Mal in traditioneller
mal in hoch moderner Umge-
bung genossen wir die edlen
Tropfen - die wahre Wonne ;-)
Die unterschiedlichsten und super schönen Landschafts- & Natur-
eindrücke haben uns begleitet. Mal im Vorbeifahren mit dem Auto


mal vom Schiff aus oder auf der Wanderschaft durch Vulkangebiet,
beim "Tongariro Apine Crossing", unserer Tagestour von 19,4 km,
die uns zusätzlich noch einiges an Höhenmetern abverlangte.
Glücklich noch vor dem Regen die Strecke gemeistert, hieß es zum Schluss nur noch, Füsse hoch und im Rasen abliegen - happy happy

Mittwoch, 31. März 2010

Eine Kaffeefahrt ...

ist für Thailand nicht nur deshalb ungewöhnlich, weil es hier wenig
Sinn macht, Heizdecken verkaufen zu wollen, sondern auch, weil
es eigentlich kein typisches Kaffee-Trinker-Land ist. Ungeachtet
dieser Tatsache fuhren wir (Barbara, Kerstin & ich) in den Norden
Thailands, um in den Bergen nahe
Chiang Mai eine Kaffeefarm zu be-
suchen. 1100m hoch in den Ber-
gen gelegenen ist die "Suan Lahu"
Farm bislang nur mit Allradfahr-
zeugen zu erreichen, was sich aber
mit dem Bau einer Straße in Kürze
ändert. Unsere Unterkunft auf der Plantage entsprach dem Stil der umliegenden Lahu Dörfer - ein offenes Longhouse aus Bambus, in
dem wir nicht nur schliefen sondern auch von den Dorfbewohnern
bekocht wurden. Beim Erkunden von Kaffeeplantage & Umgebung
besuchten wir ein Lahu Dorf auf dem gegenüberliegenden Berg.
Farm-Eigentümerin Carina erzählte uns
dabei einiges über Anbau, Ernte & Verar-
beitung von Kaffeesträuchern, -kirschen
& -bohnen. Sogar die seltene Zibetkatze
ist in der Region zu Hause. Sie frißt die Kaffeekirschen, scheidet sie
wieder aus und veredelt den Kaffee durch enzymische Prozesse.
Auf diese Weise entsteht einer der wertvollsten Kaffees der Welt,
der dort "Cat-Puchino" genannt wird. . hmmmm- lecker ;-)
Zu guter Letzt durften wir uns sogar
noch unseren eigenen Kaffee in einem
nostalgischen Handröster rösten. Dabei
lernt man, dass sich die Bohnen über
Gelb in immer dunkleres Braun verfär-
ben und zwischendrin ein ploppendes
Geräusch erzeugen. Dabei entledigen
sie sich eines feinen Häutchens. Aber
erst zum Zeitpunkt des zweiten Plop-
pens wird es ernst. Dann heisst es den
richtigen Moment abpassen, wann die Bohnen fertig geröstet sind.
Und hier das Ergebnis unserer selbst gerösteten Kaffeebohnen !!

Montag, 15. März 2010

"Fliewatüüt 2010"


Oder ... Robbi und Tobbi in einem Hauch von ... Luxus.

Dienstag, 23. Februar 2010

Typisch-Thai-3 / Streetfood

Eines der wichtigsten Themen für die Thailänder ist ihr Essen !!!
Ein typischer Spruch lautet: Während die eine Hälfte der Thai-
länder gerade isst, denkt die andere Hälfte an Essen ;-)
Das ist auch der Grund weshalb es kein Bürogebäude, keine Straße,
Baustelle, Touristenattraktion oder ähnliches gibt, wo sich nicht
mindestens ein Essenstand ein-
richtet. Alles dafür Notwendige
rollt durch den dichten Verkehr
dorthin, wo hungrige Mägen auf
ein leckeres Thai-Essen warten.


Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, man findet immer einen
mobilen Essenstand - manchmal
auch mit ungewohnter Fracht.
Unser Lieblings Streetfood ist "Nudn-soup" mit Ente in der Soi 38,
an der sich auch Christoph schon versuchen durfte.

Dienstag, 26. Januar 2010

BKK soll schöner werden!

Unter diesem Motto werden
zur Zeit die wichtigsten Stra-
ssen von BKK aufpoliert - d.h.
die Bürgersteige werden aus-
gebessert UND es werden be-
besonders schöne, nostal-
gisch anmutende, neue
Strassenleuchten instal-
liert. Unter Umständen kann
diese Schönheitskur dann
allerdings auch schon einmal
auf Kosten der Orientierung
gehen - ... . ;-)))

Dienstag, 5. Januar 2010

Beschauliches Laos

Bei unserer Reise in den Norden von Laos
trafen wir auf viel Ähnlichkeit zu Thailand
-wie Religion, Sprache, Essen & Natur-, doch
bei genauem Hinsehen entpuppte es sich
doch als ganz anders. Unsere erste Station
war Luang Prabang, das vor rund 2000
Jahren von buddhistischen Mönchen gegründet wurde & ehemals
Hauptstadt des früheren Königreichs Laos war. Eine beschauliche
kleine Stadt, die
mit ihren über 30
Tempeln und dem
morbiden Charme
von Bauten aus
französischer Ko-
lonialzeit, 1995
zum UNESCO
Weltkulturerbe
ernannt wurde.
Gemeinsam mit CM2, Mj & Elki genossen wir das Flair dieses Städt-
chens, bei dem man an jeder Ecke auf buddhistische Spuren trifft
und fast den Eindruck gewinnt, der ganze Ort bestehe aus einem
einzigen, riesigen Tempel. Ein Ort, den man gesehen haben sollte!





Tägliches Hauptereignis in Luang Prabang ist der morgendliche
Almosengang der Mönche & Novizen in ihren orangefarbenen Ge-
wändern. Das haben wir -selbst 6 Uhr morgens- natürlich nicht verpasst.


Von Luang Prabang aus fuhren wir nach Norden, um in den Bergen eine 2-tägige Trekkingtour zu machen. Ein bisschen Ausdauer war
da schon gefordert, aber wir wurden mit schönen Eindrücken von
der Natur und den Menschen, denen wir begegneten, belohnt.


Übernachtet haben wir in einem kleinen Dorf am Fluss, in einer
einfachen Hütte ohne Strom, ohne Wasser aus dem Hahn oder
sonstigen Komfort. "Hart aber Herzlich mit dem Duft der Natur"

Am nächsten Morgen ging es weiter durch die Berge & über Flüsse.

Zurück in der Zivilisation fuhren wir dann nochmal nördlich nach
Muang Sing, das für seinen Morgenmarkt, auf dem Angehörige
ethnische Minderheiten ihre Waren anbieten, bekannt ist. Die
Nähe zur chinesischen Grenze ist hier unverkennbar.

Von Muang Sing ging es mit dem Überlandbus Richtung Süden bis
zum Mekong, auf dem wir dann mit einem Boot gemütlich in zwei
Tagen und mit einigen Stops wieder zurück nach Luang Prabang
schipperten. Ausspannen & die Landschaft einfach vorbeiziehen lassen.


Die "Pak Ou" Höhlen am Mekong nahe Luang Prabang beherbergen
tausende Buddhastatuen und sind Pilgerstätte für viele Gläubige.

Ein Urlaub mit einem schönen Mix, von allem etwas, was das Land bietet!