Samstag, 14. November 2009

Elefantenfest in Surin

Surin ist
normaler-
weise ein
kleiner
verschla-
fener Ort
ca. 5 Std.
nordöstl.
von BKK.
Einmal im Jahr werden allerdings aus der weitläufigen Umgebung
rd. zweihundert Elefanten zusammengezogen, um ein einzigartiges
Spektakel zu veranstalten und damit Zuschauer aus allen Ecken
Thailands anzulocken -> Funfamily (BKK-Stgt-Denver-Düdo) war dabei!

Gebannt waren wir von der riesigen Zahl von Elefanten - von klein
bis groß - versammelt in einem Stadion. Zirkusreife Kunststücke,
Elefantenfussball aber auch die traditionelle Nutzung von Arbeits-
elefanten wurde zusammen mit Tanzeinlagen von Thais gezeigt.



Zum Abschluß marschierten verfeindete Truppen in das Stadion
ein, um die kriegerischen Auseinandersetzungen, wie sie früher
stattfanden, nachzustellen. Mit geschmückten Kriegselefanten
traten die Parteien gegeneinander an - ein wahres Schauspiel !


Auch, wenn es dort bitter kalte war, ging es doch viel zu schnell vorbei.

Samstag, 31. Oktober 2009

Für jeden Wunsch gut ...


Dem Erawan-Schrein, der genau genommen
ein überdimensionales Geisterhäuschen ist,
wird täglich von vielen Hundert Thai be-
sondere Ehrerbietung entgegen gebracht.
Heute als prominente Stätte für jegliche
Art von Wünschen, wurde es ursprünglich
beim Bau des Erawan-Hotels zur Besänfti-
gung des dort hausenden Erdgeistes & zum
Schutz vor Unfällen errichtet. In die Rauchschwaden unzähliger
Räucherstäbchen gehüllt, werden Unmengen an Blumen geopfert
und aufwendig geschminkte und in traditionelle Kostüme gehüllte
Tempeltänzerinnen tanzen auf klassische Art und Weise.

Montag, 12. Oktober 2009

Kleingewerbe - extravagant

Spezielle Probleme erfordern spezielle Lösungen. Unser Problem
bestand darin, dass wir zwei kleine Holzstückchen in einer ganz be-
stimmten Größe benötigten. In Thailand bekommt man ALLES,
die Frage ist nur: Wo?
Nicht weit von unser-
er Wohnung gibt es
eine spezielle Strasse
für Holzverarbeitung.
Mit Englisch würden
wir hier nicht weit
kommen, das war von
vornherein klar. Also machten wir uns mit einer Zeichnung und
allen notwendigen Informationen auf den Weg. Bereits nach dem
zweiten "mai mi"
("haben wir nicht")
nahm sich ein
netter Thai un-
seres Problems
an ... bis das Ge-
spräch plötzlich ein abruptes Ende fand
als ein Signalton ertönte. Startzeichen
für alle, dem herannahenden Zug Platz zu
machen - denn wir befanden uns direkt
AUF den Schienen. Kurzerhand wurde
alles an die Seite geschoben, um gleich
darauf wieder -ganz normal- in Betrieb genommen zu werden.

Wir brauchten noch ein Weilchen, bis die Verständigung so richtig
funktionierte, aber letztlich bekamen wir unsere beiden Holzteil-
chen - und zu
unserer großen
Überraschung
wollte er nicht
einmal Geld da-
für verlangen.
Wir haben ihm
natürlich trotz-
dem oder ge-
rade deshalb
etwas gegeben.

Dienstag, 8. September 2009

Ein Kessel Buntes - Deutschland

Auch wenn sich für Stephan der Deutschlandbesuch in erster
Linie um den Job drehte, blieb doch noch genügend Zeit am
Wochenende & zwischendrin, um Familie & Freunde zu treffen.
Der neueste Modeschrei - darf es noch ein bisschen mehr sein?
Faszination Auto - zur Taufe des Schmuckstücks ein Glas Sekt
Frischluft Aktivitäten - Zweirad Quadrille und Keinrad-Quintem
Freunde in der Welt - Drei Mädels & Downunder beim 93'er-Gipfel
Kanufahrt - wie ging das doch gleich mit dem geradeaus fahren?
Weltneuheit "dopo" - schräg: Rad mit zusätzlichem Armantrieb
Sensationell ... wir befinden uns im Stuttgarter Westen, wo seit
kurzem ein thailändischer Tempel - sprich Wat - existiert.

Neben Berlin & Hannover, ist dies
der 3. Wat in ganz Deutschland,
der für Buddhisten & Neugierige
-wie Claudi & mich- gastfreundlich
die Türen öffnet. Unkonventionell
wie Thailänder sein können, darfs
auch ruhig Keller oder Wohnung
sein, die einem echten Mönch als
Tempel dient.

Montag, 31. August 2009

Italienische Köstlichkeiten

Trotzdem wir die thailändische Küche wirklich lieben und auch
kaum genug davon bekommen können, essen wir für unser Leben
gern italienisch. Nur sind die
importierten Köstlichkeiten
in Thailand leider besonders
teuer und teilweise rar. Was
war es da für eine Freude, als
ich den Tip bekam, dass ein
Laden für Küchenmaschinen
italienische Restaurants mit
echt italienischen Lebens-
mitteln beliefert - und nicht
nur das, WIR würden dort
auch einkaufen können ...
Also - Nichts wie hin und
. . . .. .zuschlagen
Die Packungsgrößen sind zwar nicht unbedingt für einen Zwei-Personen-Haushalt ausgelegt, aber zur Not wird der Parmigano
halt von der Faust gegessen und Tartufo Bruscetta gibts dazu ;-)
Jetzt fehlt uns nur noch ein Tip, wo wir leckeren Wein bekommen, auf den
nicht die obligatorischen 200% Luxussteuer aufgeschlagen sind ;-))))

Donnerstag, 13. August 2009

China - XXL

Vor drei Jahren war die Idee geboren, am
22. Juli 2009 die längste Sonnenfinsternis
des Jahrhunderts in Shanghai zu erleben.
Daß wir den Trip von Thailand aus gestal-
ten konnten war ein glücklicher Umstand,
den wir damals noch gar nicht kannten ;-)
Um auszuschließen, dass Smog in Shanghai die Sicht behindert,
fuhren wir 180 km südwestlich nach Hangzhou, das wegen seines
stattlichen "Westsees" ein beliebtes Ausflugsziel der Shanghaier ist.
Und wir hatten tatsächlich Glück, der Wettergott war gnädig ...

Mit professionellen
als auch skurilen
Gerätschaften aus-
gerüstet verfolgten
Tausende das spek-
takuläre Ereignis.
Die moderne Mega-Metropole Shanghai setzte ihre Duftmarke
schon bei der Fahrt mit dem Transrapid (Maglev) vom Flughafen
in die Stadt. Sensationell war nicht allein die Geschwindigkeit von
430 km/h sonder vielmehr, wenn sich der Zug in die Kurven legte.
Das enorme Wachstum, mit dem sich Shanghai entwickelt, will ge-
plant sein. Einen tollen Eindruck
davon bekammen wir im "Aus-
stellungszentrum für Stadtpla-
nung", in dem
ein Modell der
Expo 2010 zu
bestaunen ist.

Trotz des Trubels in Shanghai gibt es aber auch nette und beschau-
liche Ecken, zu denen besonders das französische Viertel gehört.
Wenn wir schon das Reich der Mitte besuchen, dürfen natürlich
DIE Sehenswürdigkeiten nicht fehlen. Also statteten wir Peking
einen Besuch ab. Spätestens seit der Olympiade 2008 mächtig auf
Vordermann gebracht, verbindet die Hauptstadt nun um so mehr
Tradition und Moderne. Überwältigende Dimensionen begegneten
uns auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" und ebenso in der
gegenüberliegenden "Verbotenen Stadt" -> ein Hof folgt dem anderen.
Mit dem Fahrrad sind wir durch die "Hutongs", kleinen Gassen mit
den traditionell grauen Hofhäusern des klassischen Peking bis zum
Himmelstempel geradelt. -> Räder mit Elektroantrieb sind IN in China.
Ein Abstecher von Peking aus ging an die "Große Mauer". Weit
östlich, abseits des normalen Touristenrummels hatten wir sie
fast für uns allein und haben sie uns 4 Stunden lang in brüllender
Hitze erwandert. 40°C, bergauf & bergab, dafür aber ein wirklich
imposantes Panorama, ... was wir so schnell nicht vergessen werden.
Ein weiteres Ziel war Luoyang rd. 800 km von Peking entfernt,
das wir mit dem Nachtzug ansteuerten. In den "Longmen Grottoes"
(Weltkulturerbe) sind tausende in den Fels gehauene Buddhastatuen
zu bewundern, einige nur wenige Zentimeter groß, andere reichen
über zehn Meter. Und wir besuchten einen der ältesten Shaolin
Tempel in dem Kungfu Schüler ausgebildet werden. ->Super Show.
Eintauchen in die Welt der alten Kaiser führt zwangsläufig auch zur
sagenumwobenen "Terrakotta Armee" in der Nähe von Xian.

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China = Riesen Bauten, Millionenstädte und irre Entfernungen