Montag, 28. Juni 2010

Den kleinen weissen Ball ...

... suchen wir im weiten Grün so manches mal
vergeblich. Viel tückischer sind allerdings die
idyllisch wirkenden Seen, die eine magische
Anziehungskraft auf die runden Dinger haben.
Und damit sich nicht allzu viele Bälle auf nimmer wiedersehen da-
von stehlen, heisst es zunächst einmal üben, auf der Drivingrange.
Ob man nun Golf als Sport ansehen will oder nicht, bleibt jedem
selbst überlassen, jedenfalls ist es nahezu die einzige sportliche
Aktivität, die man hier in Thailand in der Natur und bei Tempera-
turen über 30 Grad noch ausüben kann. Kommt dann noch satte
Luftfeuchtigkeit dazu, ist man auf dem rd. 8 km langen Kurs in
jedem Fall durchgeschwitzt wie bei einem Halbmarathon.
Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben beide Gefallen daran gefunden!
Und gemeinsam mit Freunden macht es doppelt so viel Spaß ;-)

Mittwoch, 9. Juni 2010

Der 08.06.2010 - Ein Tag wie jeder andere !?

Stephan [ruft Zuhause an]: "Ich habe Lust, ein schönes Stück
Fleisch zu essen - was hälst du davon, wenn wir ins Steakhouse
vom Millenium Hilton am Fluss gehen?"
Carmen: "Warum nicht, wir waren lange nicht so richtig schön

gemeinsam Abendessen"
Mit dem Skytrain fahre ich zu Stephans Büro, von wo wir zusam-
men weiter ins Restaurant fahren. Dort angekommen, werden
wir an einen schönen Zweier-Tisch am grossen Panoramafenster
Richtung Fluss geführt. Ich bin zum ersten Mal hier, Stephan war
dort schon einmal geschäftlich. Wir genossen ein tolles Essen mit
einem Fläschchen Wein, hatten einen tollen Blick und unseren
Spaß. Statt Nachtisch bestellten wir die Rechnung und saßen bei
dem letzen Tröpfchen unserer Flasche, als ... 3 Bedienungen sich
an unseren Tisch heranschleichen und uns verlegen einen kleinen
Kuchen samt Kerze überreichen, verziert mit einem Schokoladen-
schild mit der Aufschrift: "Happy Anniversary"
-> Das Beweisstück habe ich natürlich mitgenommen
Carmen [Stephan mit gr0ßen fragenden Augen anschauend]:
"??? - Willst Du mir was sagen ?"
Stephan [ebenfalls mit großen, plus etwas verwirrten Augen]:
"Ich hab' damit nichts zu tun - ehrlich"
Es werden weitere irritierte Blicke zwischen uns und mit der Be-
dienung ausgetauscht, bis wir uns entschließen die etwas seltsame
Situation zu beenden und den Kuchen dann eben zu essen. Er war
süß und lecker und hat uns noch ein paar lustige Minuten bereitet.
Stephan [beim rausgehen, mit einem Lächeln an eine der Bedienun-
gen gerichtet]: "What do you think, which Anniversary?
Bedienung [mit einem prüfenden Blick auf uns gerichtet]: "30th"
[eine kleine Pause mit weiteren prüfenden Blicken] " no, no - 20th"
So nun ist es raus, jetzt wisst ihr (incl. uns) es:
-> Es war unser 20. Anniversary -
PS: Das ist Thailand und dafür lieben wir es !

Donnerstag, 13. Mai 2010

Pflügezeremonie

Traditionell wird zu Beginn der Regenzeit auf dem gr0ßen Platz
vor dem Königspalast die Pflügezeremonie abgehalten. In Anwe-
senheit eines Mitgliedes des Königshauses wird der zu einem Reis-
feld umgestaltete Platz von einer Prozession samt Brahmanen um-
gepflügt und symbolisch Reis gesäht. Die Überraschung kommt je-
.
doch zum Schluss - kaum endet die Zeremonie, gibt es kein Halten mehr für die Zuschauer, sie stürmen den Platz, um einige der Reis-
körner zu ergattern, die ihrer eigenen Ernte Glück bringen sollen.

Donnerstag, 29. April 2010

Aotearoa

. "Land der großen
. . weißen Wolke"
wie es von den Maori
genannt wird, liegt von
Bangkok aus nur halb
so weit entfernt wie von Deutschland aus und trotzdem haben wir noch 11 Std. gebraucht, bis wir in Auckland schließlich ankamen.
Auf dem Programm standen
sowohl die Nord- als auch die
Südinsel und damit sollten gut
5.500km Fahrspass neben un-
zähligen Natureindrücken zu-
sammen kommen. Selbstver-
ständlich durfte dabei auch die
Kultur der Ureinwohner nicht zu kurz kommen. Die traditionellen Riten der Maori & ihre Bauten lernten wir bei einer Show kennen.
Neuseeland ist immer Bewegung, alle paar Tage ereignet sich ir-
gendwo auf den Inseln ein Erdbeben - auch als wir dort waren, nur
haben wir es nicht bemerkt. An anderen Stellen blubbert die Erde
oder läßt Wasser in Fontänen herausschießen. All das verbunden
mit einem zum Teil unwirklichen Farbenspiel der Natur. schöööön!
Mit eines der Highlights waren die Tiererlebnisse. Dabei konnten
weder Robben, Tölpel noch Albatrosse dem Schauspiel der Delfine
und den majestätischen Walen den Rang ablaufen - einfach genial ;-)

Ein nicht unwesentlicher Teil unserer Reise war natürlich quer
durchs Land den Weingütern gewidmet - Sauvignon Blanc war auf
der Nordinsel unser Favorit,
während wir uns auf der Süd-
insel für Pinot Noir begeistern
konnten. Mal in traditioneller
mal in hoch moderner Umge-
bung genossen wir die edlen
Tropfen - die wahre Wonne ;-)
Die unterschiedlichsten und super schönen Landschafts- & Natur-
eindrücke haben uns begleitet. Mal im Vorbeifahren mit dem Auto


mal vom Schiff aus oder auf der Wanderschaft durch Vulkangebiet,
beim "Tongariro Apine Crossing", unserer Tagestour von 19,4 km,
die uns zusätzlich noch einiges an Höhenmetern abverlangte.
Glücklich noch vor dem Regen die Strecke gemeistert, hieß es zum Schluss nur noch, Füsse hoch und im Rasen abliegen - happy happy