Freitag, 15. Mai 2009

Bangkok bei Nacht

BKK kommt nie ganz zur Ruhe. Auch abends oder nachts sind die
Straßen voll - voller Autos & in manchen Ecken auch voller Men-
schen, die die Nachtmärkte und das Nachtleben von BKK suchen.


Treibt einen die Hitze tagsüber meistens von einem klimatisierten
Raum in den nächsten, läßt es sich nachts auch gut draussen aus-
halten, besonders dann, wenn man in luftiger Höhe auf einer Dach-
terrassen sitzen kann - und die eine oder andere soll es davon geben ;-)
Unser Picknick hatte dazu noch
eine besondere Note, als alle
fluchtartig nach drinnen stürm-
ten, um dem hereinbrechenden
Gewitter & dem dazugehörigen
Sturzregen zu entkommen. Wir
sind dabei noch einigermassen
trocken weggekommen, einige
Gläser an der Bar sind dagegen dem Sturm zum Opfer gefallen.

Donnerstag, 30. April 2009

Zur Kirschblüte in Japan

An einzelnen Bäumen und ganzen Alleen, Blütenzauber in Weiss,
zart Rosé bis Pink und sogar in fast Rot, von buschig bis zierlich
filigran. Da blieb der Finger am Abzug der Kamera kaum ruhig ;-)



Man konnte sich kaum satt sehen, so schön war die Pracht, ganz
besonders in Kyoto und dem nahe gelegenen Arashiyama, zu dem
auch tausende von Japanern zu dieser
Zeit pilgern. Picknick unter Kirschbäu-
men heisst das Motto. Selbstverständ-
lich strategisch geplant und bestens
organisiert, so ist das üblich in Japan.
Damit auch die arbeitende Bevölke-
rung den Zauber ausgiebig genießen
kann, geht man direkt nach dem Büro
in die mit blauen Planen ausgelegten
Parks. Zur Not werden die Geschäfte
eben dort bei einem Glas Sake weiter-
geführt. Um der japanischen Kultur
näher zu kommen, haben wir es uns nicht nehmen lassen, in einer
traditionellen Unterkunft, dem Ryokan, zu übernachten - schlicht
& zweckmäßig. Kimonos liegen jeweils bereit und es wird erwartet,
dass man sie auch trägt, selbst bei den gemeinschaftlichen Mahl-
zeiten. Abends wird dann das Tischchen beiseite gerückt und die
Tatami-Matte aus dem Schrank hervorgezaubert. Zum Glück
waren genügend davon da, um uns ein weiches Polster zu basteln.

Genial waren die heissen Quellen (Onsen), die man im Sinn eines
Badehauses, schön nach Männlein & Weiblein getrennt, besucht.
Unser Trip durch Tokyo, Kyoto und in der Umgebung vom Fuji
war gespickt mit vielen tollen Eindrücken: Zen-Tempel, Pagoden,
Frauen auf der Strasse im edlen Kimono, selbst zwei Geishas sind
uns begegnet. Dazu hatten wir noch Glück, ein traditionelles Fest,
eine Aufführung und mehrere Hochzeitsgesellschaften zu sehen.


So schön es gewesen wäre, ... aber der Fuji blieb hinter Wolken versteckt.
Ein Highlight war noch der Fischmarkt in Tokyo, für den wir um
5 Uhr morgens schon auf den Beinen waren. Tunfische frisch ge-
fangen oder bereits tief gefroren wurden dort versteigert, neben
dem schier unermesslichen Angebot an verschiedenen Fischen,
Krabben, Muscheln und was sonst noch so im Wasser schwimmt.
Mann, sind die dick Mann!

Mittwoch, 15. April 2009

Goldenes Dreieck

Von Chiang Mai aus sollte
es eigentlich in den Nord-
westen gehen -schlechte
Sicht aufgrund von Brand-
rodung machte allerdings
einen Strich durch den ge-
panten Anschlußflug, der
einfach gecanceled wurde.
Aber wir sind ja flexibel!
Stattdessen gings mit dem
Auto Richtung Dreiländer-
eck, Thailand, Myanamr &
Laos. Als ehemalige Hoch-
burg des Opiumanbaus
war das "Goldene Dreieck"
ein heisses Pflaster. Heutzutage ist es allerdings nicht viel mehr
als ein Touristenzentrum. Auf unserer Strecke durch die bergige
Region hatten wir allerdings eine Menge ursprünglicher Eindrücke
von Land und Leuten: Einfache Hüttendörfer, Reisanpflanzungen,
Tempelanlagen und Menschen verschiedener Bergstämme.

Dienstag, 31. März 2009

Sommerpalast "Bang Pa-In"

Völlig ungewohnt im Vergleich zu Bangkok, mal ganz gemütlich
und in aller Ruhe im Grünen herumflanieren - vorausgesetzt es
ist nicht zu heiss. Möglich ist das im Sommerpalast "Bang Pa-In"

Auf diesem wunderschön gestalteten Palastgelände steht inmitten
eines Sees, eines der schönsten Beispiele thailändischer Architek-
tur, ein Pavillon, der den damaligen Herrschern zum Meditieren
oder Umkleiden bei speziellen Zeremonien diente. Für die Besich-
tigung einzelner Gemächer gibt es verschiede-
ne Vorschriften, und so kam es auch, dass wir
kurzer Hand in einen Saron gewickelt wurden.
fesch gell ;-)

Mittwoch, 18. März 2009

"Markt auf Schienen"

Schon die Zugfahrt nach Samutsonkram,
südöstlich von Bangkok, war ein Erlebnis.
Vorbei an kleinen Dörfern & Gebieten in
denen Salz gewonnen wird, bis zur End-
haltestelle. Dort hieß es umsteigen, auf einer Fähre den Fluss über-
queren, um die Zugfahrt auf der anderen Seite fortzusetzen. Vor
kreuzenden Strassen und anderen Gefahrenquellen verlangsamte
der Zug immer sein Tempo und ließ mehrmals ein dumpfes Signal
ertönen. Und genau damit kündigte er sich auch unserem Ziel an,
einem einzigartigen Markt,
direkt an oder besser AUF
den Schienen. Man kann es
kaum fassen, aber durch
diesen Markt fährt der Zug
mitten durch und das -sage
und schreibe- acht mal am
Tag. Wir haben es hautnah
miterleben können wie die
Markisen innerhalb von Se-
kunden eingeklappt und die
Waren gerade mal so weit
von den Schienen weggerückt werden, um dem durchfahrenden Zug Platz zu machen. -> Du glaubst es nicht!, wenn Du es nicht siehst



Kaum ist der Zug durchgefahren, schon wird alles wieder aufge-
klappt und vorgeschoben. Als wäre nichts gewesen geht das bunte
Treiben weiter. Zart beseitet darf
man beim Einkauf allerdings nicht
sein, denn manches Gemüse war so
exakt positioniert, dass der Wagon
gerade so darüber hinwegfahren
konnte - das ist wohl die besondere
Art der thailändischen Würze. ;-))